Die internationale Gewerkschaftskampagne “Fair Games – Fair Play“ fordert faire Arbeitsbedingungen auf den Baustellen der Fussball-Weltmeisterschaft 2010, Löhne, die zum Leben ausreichen (mind. 4´000 Rand monatlich) und eine gute Arbeitssicherheit. Ausserdem will die Kampagne die Gewerkschaften durch Mitgliederzuwachs stärken. Das sportliche Grossereignis löste in Südafrika im Bausektor eine grosse wirtschaftliche Dynamik aus. Die Gewinne der Baufirmen boomen – auch in der Wirtschaftskrise. Doch die Löhne der BauarbeiterInnen sind weiterhin Hungerlöhne von durchschnittlich 2´500 Rand. Das Anliegen der Gewerkschaften ist, dass faire Arbeitsbedingungen bei der Erstellung der WM-Infrastruktur gesichert werden und die FIFA als Ausrichter der WM sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten dafür einsetzt. www.sah.ch...